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Was läuft schief in der Ausbildung?

Rund jeder vierte bis fünfte Lehrvertrag (2009: 21,7 Prozent; 2010: 24,1 Prozent) wird im Kanton Zug aufgelöst.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Carmen Meier-Betschart und Bettina Temperli Schwarz, die sie für ihre Master-Arbeit durchgeführt haben.

Aus den Ergebnissen geht hervor, dass "ungenügende Leistungen" der Vertragsauflösungsgrund Nummer eins sind.

 

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Darunter fällt die berufsschulische Überforderung. "Wirtschaft und Politik müssen sich fragen: Sollte die Berufsschule die Leistungsanforderung einiger Berufsausbildungen heruntersetzen, damit auch schulisch schwächere Jugendliche einen Lehrabschluss erlangen können?" fragen sich Carmen Meier und Bettina Temperli. Aus Sicht des Gewerbes wohl kaum.
Eine Erweiterung der Attestausbildungen (EBA) in weiteren Berufen sei zu begrüssen, folgern Meier und Temperli weiter. Gleichzeitig sei das Niveau der Berufsausbildungen EBA gegenüber den Anlehren gestiegen. Für schwächere Schüler fehle somit ein Angebot, das dringend benötigt werde.

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